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Das Aufgeben ungünstiger Überzeugungen und deren Bearbeitung in der Therapie kann heftige Gefühle freisetzen. Das gehört also unbedingt in die Therapie. Auch in der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) wird an ungünstigen Einstellungen und Überzeugungen gearbeitet. Es ist nicht damit getan und auch nicht hilfreich oder möglich, nun das Gegenteil zu denken über sich, wovon man bislang überzeugt war.
Solche destruktiven Überzeugungen sind sehr hartnäckig und lassen sich nicht einfach mit ein paar Kärtchen in die Flucht schlagen. In der kognitiven Verhaltenstherapie wie auch in der DBT wird gelehrt, diese Überzeugungen zu identifizieren, ihnen mit einem realistischen Gegenargument entgegenzutreten und danch diesem zu handeln.
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Bedenke bitte, diese destruktiven Überzeugungen über dich selbst, aber auch über andere Menschen, die sich bei dir festgesetzt haben, weil du sie vielleicht schon über Jahre gehegt und gepflegt hast, indem du auch nach ihnen gehandelt hast, haben nicht nur deinem Selbstwertgefühl geschadet, sondern durch sie ist auch eine Blockierung eingetreten. In einer solchen Therapie wirst du herausgefordert, diese Einstellungen aufzugeben und neue sowie für dich bislang unbekannte Wege einzuschlagen. Das ist nicht einfach, kann sogar sehr schwer sein, aber damit sind auch Reifungsprozesse möglich.
Mit Affirmationen kannst du aber selbständig die Therapie unterstützen bzw. sie in der Therapie für dich nutzen. An sich gibt es auch Affirmationen, deren Verwendung auch ohne Therapie unbedenklich genutzt werden können. Hier aber geht es aber ja um eine veränderte Haltung dir selbst und deiner Umgebung gegenüber. Du kannst Affirmationen als Skill verwenden, um dir Mut zu machen, den neuen Weg beizubehalten und dich, auch auf kreative Weise daran zu erinnern.
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